Bekanntmachung

Neugestaltung der Dauerausstellung des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln - Neuausschreibung 2026-0026-4520-1





Vertragspartei und Dienstleister
BeschafferOffizielle Bezeichnung: Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen
Identifikationsnummer: 07999
Internet-Adresse (URL): https://www.stadt-koeln.de
Postanschrift: Stadthaus Deutz - Ostgebäude, Willy-Brandt-Platz 3
Postleitzahl / Ort: 50679 Köln
NUTS-3-Code: DEA23
Land: Deutschland
E-Mail: Submissionsdienst-Vergabe@stadt-koeln.de
Telefon: +49 22122124789
Fax: +49 22122123011
Art des öffentlichen Auftraggebers: Kommunalbehörden
Haupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
Beschafferprofil (URL): https://www.stadt-koeln.de
 Federführendes Mitglied: Ja
Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder Dienstleistungen vergibt/abschließt: Nein
Zentrale Beschaffungsstelle, die für andere Beschaffer bestimmte Lieferungen und/oder Dienstleistungen erwirbt: Nein
Verfahren
Zweck  
RechtsgrundlageRichtlinie 2014/24/EU
BeschreibungInterne Kennung: 2026-0026-4520-1
Titel: Neugestaltung der Dauerausstellung des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln - Neuausschreibung
Beschreibung: Gestalterische und planerische Umsetzung einer neuen Dauerausstellung auf 1.780 Quadratmetern Fläche einschließlich baulicher und technischer Maßnahmen im denkmalgeschützten Bestand.
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Umfang der Auftragsvergabe  
Hauptklassifizierung (CPV-Code)  
 CPV-Code Hauptteil: 92521100-0
   
ErfüllungsortPostanschrift: Appellhofplatz 23-25
Postleitzahl / Ort: 50667 Köln
NUTS-3-Code: DEA23
Land: Deutschland
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
Grundlage für den AusschlussBekanntmachung
Ausschlussgründe
Grund: Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren
Beschreibung:

Grund: Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung
Beschreibung:

Grund: Bildung krimineller Vereinigungen
Beschreibung:

Grund: Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen
Beschreibung:

Grund: Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung:

Grund: Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Beschreibung:

Grund: Betrug oder Subventionsbetrug
Beschreibung:

Grund: Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung
Beschreibung:

Grund: Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung:

Grund: Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung:

Grund: Insolvenz
Beschreibung:

Grund: Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens
Beschreibung:

Grund: Interessenkonflikt
Beschreibung:

Grund: Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung
Beschreibung:

Grund: Schwere Verfehlung
Beschreibung:

Grund: Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags
Beschreibung:

Grund: Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung:

Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen
Beschreibung:

Grund: Einstellung der beruflichen Tätigkeit
Beschreibung:

Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben
Beschreibung:

Grund: Bildung terroristischer Vereinigungen
Beschreibung:
Grenzübergreifende Rechtsvorschriften  
Einzelheiten zum Verfahrenstyp  
VerfahrensartVerfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Zusätzliche InformationenZusätzliche Informationen: Die Angebotsöffnung ist nicht öffentlich. Im Bereich "Information über die öffentliche Öffnung, Datum der Angebotsöffnung (BT-132)" muss aufgrund einer Vorgabe der Europäischen Union ein Datum eingetragen werden. Es dient ausschließlich als Information über den Angebotsöffnungstermin.

Zuständigkeit Vergabekammer Nordrhein-Westfalen
ab 01.01.2027 für Neueingänge aus allen Regierungsbezirken
in Nordrhein-Westfalen

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Nordrhein-Westfalen
Identifikationsnummer: 05515-03004-07
Internet-Adresse: https://www.bezreg-muenster.de/themen/
wirtschaft-kultur-und-kommunales/vergabekammer-westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postleitzahl: 48147
Ort: Münster
NUTS-3-Code: DEA33
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@brms.nrw.de
Telefon: (keine Geschäftsstelle)
Fax: 0251 - 411 2165

Den veröffentlichten Dokumenten ist das Dokument
"Eigenerklärung_RUS-Sanktionen_Art_5k" zu entnehmen.
Diese Eigernerklärung ist zwingend sowie vollständig ausgefüllt
und unterschrieben mit dem Teilnahmeantrag oder dem
Angebot einzureichen. Rechtzeitig gestellte Fragen werden
nach § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis sechs Tage vor Ablauf
der Angebotsfrist beantwortet.
Beschaffungsinformationen (allgemein)
Vergabeverfahren  
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren (Vorinformation, ...)  
Bedingungen der AuktionEs wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein
AuftragsvergabeverfahrenRahmenvereinbarung geschlossen: Keine Rahmenvereinbarung
 Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
Quelle der EignungskriterienBekanntmachung
Eignungskriterien
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Mindestens 3 über alle Leistungsphasen geplante Ausstellungsvorhaben in den letzten 10 Jahren (inklusive 2015), darunter mindestens eine Dauerausstellung und mindestens zwei mit mehr als 500.000€ (netto) Budget;
Mindestens eine Dauerausstellung im Zusammenhang einer Gedenkstätte oder einer zeitgeschichtlichen Ausstellungsthematik mit Bezug zum Nationalsozialismus aus den letzten 15 Jahren (inklusive 2010)
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja

Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung: Bewertung der Ausstellungsreferenzen/Arbeitsproben (maximal 40 Punkte)

- Die Arbeitsproben zeigen auf, dass der/die Bietende erfahren ist, eine Gedenkstätte sensibel und angemessen gestalten zu können. Gewichtung der Punkte mit Faktor 2. (0-10)
- Die Arbeitsproben zeigen auf, dass der/die Bietende vielfältig und umfassend erfahren ist, zeitgeschichtliche Themen, insbesondere im Zusammenhang der NS-Zeit, in einer Ausstellung aufbereiten zu können. (0-5)
- Die Arbeitsproben zeigen auf, dass der/die Bietende erfahren ist, Themen einer Gedenkstätte auch ohne dreidimensionale Exponate vielfältig und eindrucksvoll für die Besuchenden aufbereiten zu können. (0-5)
- Die Arbeitsproben zeigen auf, dass der/die Bietende mit konservatorisch anspruchsvollen Räumen (zum Beispiel Denkmalschutz, Original-Räume) im Sinne einer Ausstellungsvermittlung umgehen kann und solche Räume zu inszenieren weiß. (0-5)
- Die Arbeitsproben zeigen auf, dass der/die Bietende ein großes Spektrum in der analogen Kommunikation beherrscht, zum Beispiel vielfältige Anwendungen von Grafik in Museen, grafische Vermittlung oder Veranschaulichung von Inhalten, Wandgrafiken und vielfältige und anspruchsvolle Infografiken, Beschilderungen, Texte, 3D Grafik, digitale Auswahlmenus und ähnliches. Der/die Bietende versteht es, die Ausstellungsgrafik sinnvoll für das Erreichen der Kommunikationsziele weit über Texttafeln hinaus nutzbar zu machen. (0-5)
- Die Arbeitsproben zeigen, dass der/die Bietende digitale Vermittlung in Ausstellungen weit über das übliche Maß (Audio und Video-Abspielstationen) hinaus beherrscht und vielfältig und anspruchsvoll gestalterisch und planerisch in Ausstellungen integrieren und umsetzen kann und dabei erkennbar über das Spielerische hinaus auch Mehrwert für die Besuchenden erzeugen kann. (0-5)
- Die Arbeitsproben zeigen, dass der/die Bietende sich mit Inklusions-Themen in der zeitgemässen Ausstellungsgestaltung (vielschichtige Barriere-Reduktion) gut auskennt und diese vielfältig umgesetzt hat. (0-5)

-> jeweils bepunktet mit: ja, vollumfänglich = 5 Punkte; ja, mit geringfügigen Abstrichen = 4 Punkte; ja, bedingt = 3 Punkte; nur teilweise erkennbar = 2 Punkte; mit Zweifeln an hinreichender Kompetenz = 1 Punkt; nein = 0 Punkte


Bewertung der Referenzangaben mit Bezug zu Architekturleistungen, TGA-Leistungen (maximal 15 Punke)

- Die Referenzen zum Bereich Architektur zeigen umfassende Erfahrung und Know-how im Bereich des Umgangs mit denkmalgeschützten oder historischen Räumen im Innenbereich, vor allem auch in Bezug auf Museen oder Gedenkstätten. Gewichtung der Punkte mit Faktor 2. (0-10)
- Die Referenzen zur TGA-Planung zeigen Erfahrung und Know How mit TGA-Planungen in historischen Räumen (0-5)

-> jeweils bepunktet mit: ja, vollumfänglich = 5 Punkte; ja, mit geringfügigen Abstrichen = 4 Punkte; ja, bedingt = 3 Punkte; nur teilweise erkennbar = 2 Punkte; mit Zweifeln an hinreichender Kompetenz = 1 Punkt; nein = 0 Punkte


Beruflich-fachliche Kompetenz / gestalterisch-szenografische Leitung und Beratung (maximal 25 Punkte)

-Lebenslauf und Referenzen zeigen auf, dass die vorgesehene gestalterisch-szenografische Leitung beziehungsweise beratende Hauptansprechpartner/-in für die Auftraggeberin über die berufliche Qualifikation und Erfahrung (insbeondere im Bereich Gedenkstätten, Ausstellungen mit zeitgeschichtlichem und NS-Bezug) verfügt, um die Projektziele erreichen zu können, insbesondere die Auftraggeberin in der Ausgestaltung der Gedenkstätte beraten zu können. (0-25)

-> bepunktet mit: Berufliche Qualifikation und Erfahrung sehr umfassend = 22-25 Punkte, Berufliche Qualifikation und Erfahrung umfassend = 18-21 Punkte, Berufliche Qualifikation und Erfahrung mit Abstrichen = 14-17 Punkte, Berufliche Qualifikation und Erfahrung im mittleren Bereich, ausreichend = 10-13 Punkte, Berufliche Qualifikation und Erfahrung mit Zweifeln, ob die hier gesetzten Ziele vollsständig erreicht werden können = 6-9 Punkte, Zweifel an hinreichender Eignung = 0-5 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung: Mindestens eine/n Mitarbeiter mit /in mit Berufsausbildung Diplom-Architekt/in oder Innenarchitekt/-in und Erfahrung im denkmalgeschützten oder historischen Innenausbau oder -umbau;
Mindestens eine/n TGA-Planer/in mit Berufsabschluss Diplom-Ingenieur/in
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja

Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung: Mindestens 4 Mitarbeiter/-innen im Bereich Ausstellungen in Vollzeit (beziehungsweise entsprechendes Vollzeit-Äquivalent in Teilzeit), einschließlich des oder der Inhaber/-innen, mit abgeschlossener Ausbildung in den Bereichen Szenographie, Ausstellungsgestaltung, Architektur, Innen-Architektur, Medientechnik, Produktdesign, Grafikdesign, Geschichtswissenschaften, Bühnenbild, Museologie, Museumsmanagement oder vergleichbaren Fachgebieten oder alternativ nachgewiesener mindestens 3-jähriger Berufspraxis im Bereich der Ausstellungsplanung
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja

Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung: Mindestens 400.000 € jährlichen Umsatz (netto) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2023-2025) im Bereich Ausstellungen
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja
Vorgehen zur TeilnehmerauswahlDas Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden: Ja
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Zuschlag auf das ErstangebotDer Auftraggeber behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot vor: Ja
Weitere Bedingungen zur QualifizierungNachforderung von Unterlagen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Zusätzliche Informationen: Erklärungen, Unterlagen und Nachweise werden nachgefordert.
Vorbehaltene AuftragsvergabeDie Teilnahme ist Organisationen vorbehalten, die zur Erfüllung von Gemeinwohlaufgaben tätig werden und andere einschlägige Bestimmungen der Rechtsvorschriften erfüllen: Nein
Die Teilnahme ist geschützten Werkstätten und Wirtschaftsteilnehmern, die auf die soziale und berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen oder benachteiligten Personen abzielen, vorbehalten: Nein
NebenangeboteNebenangebote sind zulässig: Nein
Regelmäßig wiederkehrende Leistungen  
 Auftrag über regelmäßig wiederkehrende Leistungen: Nein
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Ja
Anforderungen für die Ausführung des Auftrags  
Reservierte VertragsdurchführungDie Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: Nein
LeistungsbedingungenBedingungen für die Ausführung des Auftrags: Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW) vom 21.03.2018 (TVgG). Hiernach müssen beauftragte Unternehmen sowie deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer die nach dem TVgG festgelegten Mindestentgelte beziehungsweise Tariflöhne zahlen und Mindestarbeitsbedingungen gewähren (§ 2 TVgG). Die Stadt Köln ist als öffentliche Auftraggeberin berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung dieser Pflichten zu überprüfen. Weitere Ausführungsbedingungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
eRechnungElektronische Rechnungsstellung: Ja
AnforderungenDie Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Verfahren nach der VergabeAufträge werden elektronisch erteilt: Nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: Nein
Organisation, die Angebote entgegennimmt  
Informationen zur Einreichung  
Fristen  
 
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 26.11.2026 14:00 Uhr
Sprachen der EinreichungSprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DEU
Öffnung der Angebote  
 -ENTFÄLLT-
EinreichungsmethodeElektronische Einreichung zulässig: Ja
Adresse für die Einreichung (URL): https://vergabeplattform.stadt-koeln.de/NetServer/ParticipationControllerServlet
AuftragsunterlagenDie Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter (URL): https://vergabeplattform.stadt-koeln.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1a13e4b1c40-4193c5e1ee94b8d1&
Verbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DEU
Ad-hoc-Kommunikationskanal  
Organisation, die zusätzliche Informationen bereitstelltoben genannte Kontaktstelle
Überprüfung  
Fristen für NachprüfungsverfahrenInformationen über die Überprüfungsfristen: Siehe § 160 Absatz 3 GWB
- innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren
- spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung
- spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind
- spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind
- innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der Rüge nicht abhelfen zu wollen
Siehe § 135 Absatz 2 GWB
- 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch die Stadt Köln über den Abschluss des Vertrages, spätestens jedoch sechs Monate nach Vertragsschluss
Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU
Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenOffizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen
Identifikationsnummer: 05515-03004-07
Internet-Adresse (URL): https://www.bezreg-muenster.de/themen/wirtschaft-kultur-und-kommunales/vergabekammer-westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postleitzahl / Ort: 48147 Münster
NUTS-3-Code: DEA33
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@brms.nrw.de
Telefon: +49251 - 411 4985
Fax.: +49251 - 411 2165
Organisation, die Nachprüfungsinformationen bereitstellt  
Schlichtungsstelle  
Beschaffungsinformationen (speziell)
Vergabeverfahren  
Beschreibung der BeschaffungBeschreibung: Das 1979 gegründete NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln (NS-DOK) ist ein zeithistorisches Museum, eine der größten kommunalen Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus in Deutschland und der mit Abstand besucherstärkste NS-Geschichtsort in Nordrhein-Westfalen (2025: 95.546 Besucher*innen). Im Zuge verschiedener Flächenerweiterungen, einer nicht mehr zeitgemäßen Ausstellung und erforderlicher Umbauten soll nun das sogenannte EL-DE-Haus grundlegend baulich, inhaltlich und publikumsbezogen erneuert werden. In diesem Zuge wird ein szenografisches Planungsbüro beziehungsweise eine geeignete Bietergemeinschaft gesucht, welches einen großen Teil dieser Maßnahmen gestalterisch und planerisch umsetzt. Dabei geht es sowohl um bauliche und technische Maßnahmen im denkmalgeschützten Bestand, als auch um die Ausstellungsgestaltung im Ganzen.

Insgesamt sind rund 1780 Quadratmeter an Flächen denkmalpflegerisch, baukonstruktiv und in Bezug auf die technische Gebäudeausrüstung zu bearbeiten und als vollständig neue Dauerausstellung herzurichten.

Für die Maßnahmen steht ein Gesamtbudget von maximal 6.119.580 € (brutto) zur Verfügung. Die Maßnahmen umfassen baukonstruktive Maßnahmen, technische Anlagen und Außenanlagen einschließlich Honoraren (in Anlehnung an HOAI) in Höhe von 1.280.504 € (brutto) und von 4.839.076 € (brutto) für die Ausstellungsgestaltung, -planung und -realisierung (anrechenbares Budget, in Anlehnung an die HOAS (2).

Die Vergabe der Gestaltungs-, Planungs- und Projektmanagementleistungen erfolgt im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb auf der Grundlage von §17 VgV.

Bewerben können sich Ausstellungsplaner/-innen, die Erfahrungen mit der Gestaltung von Gedenkstätten und/oder zeitgeschichtlichen Ausstellungen mit Bezug zum Nationalsozialismus haben und die über planerische Erfahrungen und Expertise im Bereich von Um-, Aus- und Rückbauten im Bereich des Denkmalschutzes in Museen oder Ausstellungsgebäuden verfügen. Bietergemeinschaften sind zugelassen.
Die Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge kann der Vergabeplattform entnommen werden. Es werden dann vier (gegebenenfalls maximal fünf) Bieter/-innen zur Abgabe von Konzeptskizzen für Teilaspekte des Vorhabens und eines preislichen Angebotes nach HOAS (2) aufgefordert. Die Konzeptskizzen werden mit 6.000,-€ (netto) vergütet.

Die weiteren Einzelheiten zum Vorhaben, den Teilnahmebedingungen und Verfahrensabläufen sind in dieser Unterlage und den zugehörigen Anlagen beschrieben.
Umfang der AuftragsvergabeDiese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Nein
Art der AuftragsvergabeArt der strategischen Beschaffung:
Erfüllungsort  
Geschätzte Laufzeit
Datum des Beginns: 01.04.2027 Enddatum der Laufzeit: 31.12.2030
Verlängerungen und Optionen  
Übereinkommen über das öffentliche BeschaffungswesenDie Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: Ja
Verwendung von EU-MittelnDie Auftragsvergabe wird zumindest teilweise aus Mitteln der Europäischen Union finanziert: Nein
Zusätzliche InformationenZusätzliche Informationen: Den veröffentlichten Dokumenten ist das Dokument "Eigenerklärung_RUS-Sanktionen_Art_5k" zu entnehmen. Diese Eigernerklärung ist zwingend sowie vollständig ausgefüllt und unterschrieben mit dem Teilnahmeantrag oder dem Angebot einzureichen. Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis sechs Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
ZuschlagskriterienQualitätskriterium
Wertung der Schriftform der Konzeptskizze A: Methodik und Philosophie (15 Punkte), Beschreibung: Bewertung: Die von den Bietenden
vorgestellten Ausführungen zur methodischen Herangehensweise sowie ihre Leitgedanken und Begründungen für eine zeitgemäße Ausstellungsgestaltung (einer Gedenkstätte) werden gewertet.
Darunter insbes. Überlegungen zur analogen und digitalen
Vermittlung, zur athmosphärischen
Wirkung von Ausstellungsgestaltung und zielgruppengerechter Ansprache. Dies erfolgt vor dem Hintergrund unserer Zielstellungen und Aufgaben., Gewichtung: 15,00
Wertung der Schriftform der Konzeptskizze B: Raumeindruck EG (maximal 20 Punkte), Beschreibung: Bewertet werden die Ideen und Ansätze für die Gestaltung des EG. Welcher Raumeindruck wird erzeugt? Wie wird mit der beengten Situation umgegangen?
Passt die Gestaltung zu unseren Zielen für die Neugestaltung des Hauses?, Gewichtung: 20,00
Wertung der Schriftform der Konzeptskizze C: Beispielhafte thematische Inszenierung für OG (maximal 20 Punkte), Beschreibung: Bewertet wird, wie es den Bieter/-innen gelingt, unsere Themen vielfältig, anschaulich, zielgruppengerecht und zeitgemäss aufzubereiten. Wie gelingt es, auch komplexere Sachverhalte oder Fakten zu veranschaulichen. Wie sehr gelingt es, analoge und digitale Formate sinnvoll und attraktiv einzusetzen?, Gewichtung: 20,00
Wertung: Projektmanagement (maximal 15 Punkte), Beschreibung: Bewertet wird, ob das Projektmanagement über die berufliche Erfahrung und Qualifikation verfügt, die baulichen, technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen des Vorhabens erfolgreich steuern zu können., Gewichtung: 15,00

Preis, Beschreibung: Das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtpreis (Wertungspreis im Preisblatt) erhält die Höchstpunktzahl von 30 Punkten. Die übrigen Angebote werden auf dem Wege der linearen Interpolation nach folgender Formel bewertet: Niedrigster Wertungspreis multipliziert mit der Höchstpunktzahl / Wertungspreis des jeweiligen Bieters., Gewichtung: 30,00
Informationen über die Anwendbarkeit von EEDEED anwendbar: Nein
Elektronischer KatalogElektronischer Katalog: Nein
Informationen zur Richtlinie über saubere FahrzeugeDie Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge - CVD): Nein